71. Fine-armed daughter of Night (featuring Fixie Fate)

„My Name is Fate. Fixie Fate.“

Hat sie das wirklich gesagt? Ich glaube nicht. Aber auf meinem Stichwortzettel, meiner Mindmap, steht zuoberst „Goddess of Fate“, gefolgt von einer Auflistung der drei Moiren, the three moirai: Clotho, the spinner; Lachesis, the allotter, and Atropos, the cutter of the thread of life. Spinnerinnen sind also das personifizierte Schicksal, durch ihre Hände geht unser aller Lebensfaden. Und wer hats erfunden? Die Göttin Athene. Wie alle Göttinnen ist auch sie Multitaskerin und anzurufen in Fragen von Strategie, Kampf, Weisheit, Handwerk und Handarbeiten. Athene, oder Minerva, gilt als die Hüterin des Wissens. Von Homer wird sie beschrieben als „glaukopis“, eulenäugig.Das ist durch und durch lobend gemeint, denn große runde Augen galten in der Antike als Schönheitsideal. Eine andere Deutung leitet von „glaukos“, hell, strahlend, ab und übersetzt mit helläugig. Und jetzt mal schnell der Fixie tief in die Augen geschaut: passt!

Der Steinkauz trägt den wissenschaftlichen Namen Athene noctua, nächtliche Athene, denn die Eulen werden Athene/Minerva als Sinnbild, als Begleittier zugeordnet und verkörpern Weisheit und Wissen. Ein Beispiel stammt von Hegel. Dass die Erkenntnis der gesellschaftlichen Verhältnisse den Ereignissen erst verspätet folgt, beschreibt er bildhaft: „[…] die Eule der Minerva beginnt erst mit der einbrechenden Dämmerung ihren Flug.“ Eventuell dicht gefolgt von Fixie, die mit der einbrechenden Dämmerung ebenfalls ihre Tätigkeit aufnimmt. 

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