26. Ades Zabel

Wenn es um Travestie in Berlin geht, ist ja an Ades Zabel kein Vorbeikommen. In den Neunzigern habe ich ihn beim Motzstraßenfest zum ersten Mal gesehen – ein bis heute nicht vergessener Auftritt.

Und dann, kaum zehn Jahre später, trafen wir uns auf einer Berlinale-Party. Wir hatten beide zu der Compilation „fucking different“ beigetragen, die im Panorama ihre Premiere hatte, und an dem Abend wurde das gründlich gefeiert! Bei leckerem Weißwein kamen wir schnell zu dem Schluss: ein Portrait sollte gemalt werden.

Und beide mochten wir die Idee, Ades zwar in einem von Ediths Kleidern, aber ungeschminkt und ohne Perücke zu zeigen.

Eine von den vielen Skizzen habe ich später der Art-Charity von elledorado e.V. zur Verfügung gestellt. Wer hat sich die wohl gekauft?

Skizze Ades, 2005
Skizze Ades, 2005
Ades Zabel, 2005, 100 x 100, Öl/Leinwand
Ades Zabel, 2005, 100 x 100, Öl/Leinwand
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