8. Harry

Harry, 2003, 100 x 100, Öl/Leinwand

Wenn die Arbeit mit dem Modell beendet ist, fange ich an, mir über den Hintergrund Gedanken zu machen. Oder besser gesagt: ich werfe die Netze aus und warte ab, was sich in den Maschen meiner Aufmerksamkeit verfängt. Viel Input kann hilfreich sein: in der Bibliothek rumlungern, Kataloge blättern, Illustrierte lesen, fernsehen, ins Theater gehen, kurzum: möglichst gelassen, entspannt und mit halb geschlossenen Augen schnurrend in der Sonne liegen und eine Atmosphäre schaffen, in der Kreativität und Intuition sich zum Spielen raustrauen.

Im Fall Hary kam dabei eine Holzmaserung heraus.

Harry mochte den Hintergrund. „Das passt ja – ich habe doch mal eine Tischlerlehre gemacht! Hatte ich das erzählt?“

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